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Samstag, 26. Dezember 2015

Weihnachten mit Kinderaugen


Meine Tochter ist mittlerweile zwei Jahre und acht Monate und man kann mit ihr schon richtig tolle Unterhaltungen führen, wenn man sich Zeit nimmt. Leider gibt es im Alltag dazu oft wenig Gelegenheit, weil man beschäftigt ist oder der große Bruder dazwischen funkt. 

Freitag, 31. Juli 2015

Working Mum: Minuten-Styling #2


Hier noch mal ein ganz simples Styling. Ein Haarband wie eine Krone auf den Kopf setzen (ich habe noch einen Schal drumgebunden) und dann die Haare einrollen und drunter stopfen. Fertig.

Wenn ihr eine genaue Anleitung mit Bildern wollt, die gibt es HIER.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Working mum: Minuten-Styling





braided-french-twist-wedding-hairstyles-for-long-hairHier mein erster Versuch. Sieht noch etwas unordentlich aus, wurde dann noch mit einem Blumenclip getarnt. Habe mich nach schnellen Stylings umgesehen, da ich morgen nicht viel Zeit habe, um mich fertigzumachen. Ich habe wesentlich kürzere Haare als die Dame in dem Frisurentipp und meine sind stufig geschnitten, so dass immer einige Strähnen herausfallen, aber ich fand den zauseligen Look auch ganz nett. Ich denke, mit etwas Übung könnte es klappen. 


Hier geht es zur Originalanleitung. Sieht mit längeren Haaren natürlich besser aus. Meine sind gerade mal schulterlang. Da ist der Zopf nur ganz kurz.

Dienstag, 21. Juli 2015

Und noch eine Kinderbuch-Empfehlung: Andi Meisfeld



Einfach dufte!! Ein Abenteuer unter Ameisen

Ich hatte vor Kurzem das Vergnügen, die erste Andi Meisfeld-Geschichte, die als Buch herauskommt, Korrektur zu lesen. Meine Kleiner und ich sind große Fans der Hörspielserie rund um den Jungameisen-Agenten im Dienste ihrer Majestät der Königin. Klar, dass wir es toll finden, dass es Andi nun auch in Buchform gibt. 

Montag, 22. Juni 2015

Kinderbuch-Empfehlung: Lieblingsgeschichten für kleine Helden

Klappentext:
Sternenhaft schön und helfend gut. Diese liebevoll zusammengestellte Anthologie entstand in Kooperation mit beliebten Kinderbuch-Autoren. Rund um das Thema Kindsein schenkt das Buch den Kindern und Familien Momente der Ruhe, Geborgenheit, Freude und Fantasie. Voller lustiger, fröhlicher, warmherziger und nachdenklicher Geschichten, u. a. von: Isabel Abedi, Kirsten Boie, Cornelia Funke, Astrid Lindgren, Paul Maar, Antonia Michaelis, Petra Steckelmann. Ein Projekt vom ellermann Verlag und Petra Steckelmann als Herausgeberin für das Kinder-Hospiz Sternenbrücke in Hamburg. Mit jedem verkauften Buch wird Euro 1 ,- gespendet an die Menschen, die »den Tagen mehr Leben geben«. In dem Buch enthalten sind neue Geschichten vieler bekannter Autoren - besonderes Highlight: »Die Brücke« von Cornelia Funke.

Ich habe das Buch von einer der darin vertretenen Autorinnen geschenkt bekommen. Aber auch ohne diesen persönlichen Bezug finde ich das Buch absolut grandios. Und nicht nur ich. Meine beiden Kinder lieben es auch. Die Kleine hat noch wenig Geduld für die Geschichten, schaut sich aber sehr gerne die liebevoll gemachten Illustrationen an. Der Große verlangt seit einiger Zeit jeden Abend eine Geschichte aus dieser Sammlung. Die Mischung ist sehr gelungen. Es gibt lustige Geschichten, ernste, abenteuerliche, realistische, fantastische und nachdenkliche. Viele bekannte Autoren sind vertreten und die Aufmachung des Buchs ist qualitativ hochwertig. Pro verkauftem Exemplar geht ein Euro an das Kinderhospiz "Sternenbrücke" in Hamburg. 

Unsere Highlights sind: "Schlaflos im Drachenland", "Wie ich einmal einen Drachen traf und sein Freund wurde", "Nachts mit Papa", "Der kleine Pirat" und "Das Gegenteil-Spiel". Die muss ich immer wieder vorlesen. Aber auch die anderen Geschichten sind toll und ich kann sie auch als Erwachsene genießen. Die Länge der Geschichten ist meiner Meinung nach optimal als Einschlafgeschichte. Es gibt kürzere und längere, je nach Zeitbudget, aber insgesamt sind alle so, dass man sie gut abends noch vor dem Schlafengehen vorlesen kann.

Fazit: Wer auf der Suche nach einem schönen Vorlesebuch ist, ist hier sehr gut beraten. 

Montag, 20. April 2015

Kinder und die Technik

Der Umgang mit der modernen Technik und vor allem den Medien ist meiner Meinung nach eine große Herausforderung unserer Zeit. Versuchen wir, unsere Kinder so schnell wie möglich an eine digitalisierte und technisierte Welt und den Umgang mit der Technik zu gewöhnen, um sie in unserer modernen Welt handlungsfähig zu machen? Oder versuchen wir sie so lange wie möglich von der Technik fernzuhalten, weil wir sie für schädlich halten?

Ich selbst bin da zwiegespalten. Bei meinem Großen habe ich noch versucht, ihn so wenig wie möglich den Medien und der Technik auszusetzen. Wir haben nur wenig Blinke- und Dudel-Spielzeug und ich habe mit dem Fernsehen sehr aufgepasst. Nicht zu früh und nie ohne uns. Dann hat er allerdings Kinder-Apps auf Papas iPad entdeckt und ich war irgendwie so fasziniert davon, wie schnell ein Kind lernt, damit umzugehen, dass ich es auch nicht unterbunden habe. Klar, er darf jetzt nicht den ganzen Tag damit herumdaddeln. Aber hin und wieder. Und er spielt dann Puzzles, Memory oder ein Spiel, wo er auf einem Straßenplan den Krankenwagen zum Krankenhaus leiten muss. Eigentlich doch nicht so verkehrt, oder? Die Kleine hat natürlich schon viel früher angefangen, mitzugucken und ist ein riesiger Fan von Shaun das Schaf. Beide Kinder sind ganz heiß auf "Simon's Cat", seit ich ihnen auf YouTube mal einen Clip vorgespielt habe.

Wahrscheinlich ist es - wie bei so vielem - wichtig, das richtige Maß zu finden. Im Vergleich konsumieren unsere Kinder glaube ich noch immer verhältnismäßig wenig Medien. Sie sind viel draußen, bewegen sich viel, spielen mit anderen Kindern, lesen gern mit mir Bilderbücher… bisher finde ich, dass sie noch genug Alternativen finden und noch genug Ausgleich zum passiven Konsum besteht. Wenn das Verhältnis sich irgendwann dreht, fange ich an, mir Sorgen zu machen. 

Unser Sohn hat sich auch gern unsere Smartphones geschnappt und Fotos gemacht (das geht ja auch ohne das Gerät zu entsperren). Natürlich war viel Müll dabei, aber auch einige gute Schnappschüsse. So haben wir jetzt beschlossen, ihm zum vierten Geburtstag meine alte Digitalkamera zu schenken, die ohnehin nur im Schrank herumlag. Meine Mutter war ziemlich geschockt und fand das viel zu früh. Sie meint, die Kinder lernen so den Wert der Sachen nicht richtig einzuschätzen. Ich bin da hin- und hergerissen. Es fasziniert mich, wie schnell er den Umgang mit der Kamera ganz intuitiv gelernt hat. Natürlich fotografiert er immer noch alles Mögliche und es gibt jede Menge abgeschnittene Köpfe, verwackelte Nahaufnahmen von undefinierbaren Gegenständen. Doch ich werde ihm demnächst zeigen, wie er es besser machen kann. Er hat so viel Spaß beim Fotografieren, dass ich dachte: warum eigentlich nicht? Warum nicht fördern, wo doch ein offensichtliches Interesse besteht? 

Ich selber arbeite viel am Computer, mein Mann ist im IT-Bereich beruflich tätig, die Kinder sehen uns ständig hinter unseren Laptops sitzen. Warum sollten wir tun, als ob das alles Teufelswerk ist? Ich versuche einfach, es so gut es geht zu dosieren. Außerdem lade ich die Kinder nicht allein vor dem Fernseher ab. Ich schaue mit ihnen zusammen. Manchmal dürfen sie auch Fernsehen gucken, wenn ich koche oder anderweitig beschäftigt bin. Dann schauen sie aber DVDs und nur Sachen, die ich kenne. Im Moment ist bei uns "Petterson und Findus" ganz groß - und da muss ich ja zugeben, dass ich das auch gern sehe. 

Wie haltet ihr es mit der Technik? 

Montag, 12. Januar 2015

Erste Anzeichen von Schuhtick oder nur erste Anzeichen der Trotzphase?

Ich dachte, da ich lange nichts mehr geschrieben habe, gebe ich mal einfach eine kleine Anekdote aus dem Alltag zum besten. Unsere Kleine ist mittlerweile 20 Monate und hat einen deutlichen Dickkopf. Heute Morgen kam es dann mal wieder zum Eklat. 


Papa war mit den Kindern Schuhe kaufen. Die Kleine wächst aus den geerbten Winterstiefeln langsam heraus und der Große brauchte ebenfalls eine Nummer größer. Nun sehen die neuen Schuhe unseres Töchterleins leider genauso aus wie die Schuhe, die der Große im Herbst getragen hat und die ihm nicht mehr passen. Im Laden schien der kleinen Dame das noch egal zu sein. Heute Morgen allerdings, als sie die Treter anziehen sollte, gab es einen mittleren Tobsuchtsanfall. Sie wies uns durchdringend darauf hin, dass es die Schuhe ihres Bruders seien. Ich versuchte ihr natürlich zu erklären, dass es ihre neuen Schuhe seien und sie nur den alten Schuhen ihres Bruders ähnlich sehen. Aber es war nichts zu machen: Kreischen, Trampeln, Stampfen…so lange, bis sie wieder ihre (mittlerweile recht knappen) Stiefel anziehen durfte. 



Bleibt die Frage: ist es der Beginn eines Schuhticks und Modebewusstsein oder sind es nur erste Anzeichen der Trotzphase? Es bleibt spanned. :-)